Basiswissen Lunge

Lunge und Allergie

Sind die Atemwege chronisch entzündet und die Bronchien reagieren mit einer erhöhten Empfindlichkeit auf verschiedene Reize, liegt ein Asthma bronchiale vor. Die Erkrankung hat allergische und nicht-allergische Auslöser. Es gibt auch Mischformen. Am häufigsten (70%) liegt der Asthmaerkrankung eine Allergie zugrunde (Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilbe etc.). Erkrankungsbeginn ist häufig im Kindes- und Jugendalter.

Die Schleimhäute der Bronchien sind ähnlich aufgebaut wie die Nasenschleimhaut. Sie reagieren daher ähnlich auf allergene Reize. Während beim Heuschnupfen (Allergische Rhinitis) die oberen Atemwege betroffen sind, ist das allergische Asthma eine Erkrankung der unteren Atemwege. Die Schleimhaut der Bronchien schwillt an. Es kommt zur verstärkten Schleimbildung und einer Verengung der Atemwege. Typisch sind dann Atemnot, anfallsartiger Husten sowie ein Engegefühl in der Brust.

Wird Heuschnupfen nicht behandelt, entwickeln etwa 25-40% aller Betroffenen im Laufe der Jahre ein allergisches Asthma („Etagenwechsel“).

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