Basiswissen Allergische Rhinitis

Die Erkrankung

Die allergische Rhinitis ist die am häufigsten vorkommende allergische Erkrankung. Etwa 20% Prozent der Deutschen leiden unter der allergiebedingten Entzündung der Nasenschleimhaut. Oft kommen dabei auch weitere Erkrankungen wie eine Nasennebenhöhlenentzündung (allergische Rhinosinusitis) oder Asthma vor. Verursachen Pollen die Allergie spricht man von Heuschnupfen (allergische Rhinokonjunktivitis). Erkrankungsbeginn ist meist im Kindesalter. Im Alter von 10 Jahren sind bis zu 10 %, und im Alter von 14 Jahren bis zu 20 % der Kinder von Heuschnupfen betroffen. Bei 13-24 % der Erwachsenen hierzulande ist schon einmal eine allergische Rhinokonjunktivitis vom Arzt festgestellt worden. Gehäuft (bis zu 60%) kommt es auch zu Kreuzallergien (Lebensmittel). Die Lebensqualität der Betroffenen ist durch die Erkrankung deutlich beeinträchtigt. Spricht man von einer allergischen Rhinitis, dann unterscheidet man die saisonale (Heuschnupfen), die ganzjährige (Hausstauballergie) und die berufsbedingte Form. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilt zwischen der unterbrochenen (intermittierend) und bleibenden (persistierend, > 4 Tage / Woche über mind. 1 Monat) allergischen Rhinitis ein.

Junge putzt sich die Nase

Abb. 1: Heuschnupfen beginnt meist im Kindesalter.

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Die Allergien hierzulande nehmen stetig zu – besonders Heuschnupfen und Asthma. Fast jeder Vierte in Deutschland leidet im Laufe seines Lebens an Atemwegsallergien. Es gibt nicht nur mehr Allergien, sondern die Erkrankungen dauern auch länger und sind in ihrer...

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