Allergie und Sport

Schulsport

Hierzulande leiden 10-15% der Kinder an Asthma. Im Schulalltag und Sportunterricht ist die Gefahr der Atemnot stets präsent. Betroffene Kinder, Eltern, Lehrer und Trainer müssen daher im Umgang mit der Erkrankung geschult werden. Sportunterricht ist für asthmabetroffene Kinder problemlos möglich, wenn dessen Ablauf von vorneherein geregelt ist. Jede Trainingseinheit sollte 3 Phasen umfassen: Aufwärmen (mindestens 10 Minuten), Belasten (nicht bis an die Grenze), Entspannen (mit atemerleichternden Stellungen und Techniken). Wie auch bei Erwachsenen sind Sportarten mit abrupten Wechseln des Tempos wie etwa kurze Sprints beim Fußball, Handball oder Basketball nicht so gut geeignet. Ausdauersportarten wie Schwimmen bieten sich hier eher an. Im Freien sind zum Beispiel langsames Joggen, Wandern oder Radfahren auf ebener Straße passende Bewegungsmöglichkeiten. Mögliche Allergieauslöser wie Pollen, Tierhaare und Schimmelpilze sollten dabei gemieden werden, ebenso wie Kälte, Nebel oder Staub. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB) hat ein Buch herausgegeben, in dem sich Erzieher und Lehrer darüber informieren können, wie Bewegungseinheiten für Kinder mit Asthma gestaltet werden können (s. Literaturtipp).

Literaturtipp

Bewegungsübungen für Kinder mit Asthma – Ratgeber für Kitas und Grundschulen Das Buch kann kostenfrei angefordert werden: info@daab.de, Tel. 02161-814940

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