Allergie und Feinstaub

Gesundheitsgefährdungen durch Feinstaub

Die Langzeitexposition gegenüber Feinstaub (PM2,5) kann zu Arteriosklerose, risikobehafteten Geburten und Atemwegserkrankungen führen. Untersuchungen über die gesundheitlichen Aspekte der Luftverschmutzung (REVIHAAP) deuten auch auf einen möglichen Zusammenhang mit der neurologischen Entwicklung und den kognitiven Fähigkeiten sowie Diabetes hin und stärken den Verdacht auf einen kausalen Zusammenhang zwischen Exposition gegenüber PM2,5 und Todesfällen infolge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Über 80% der Bürger in den Ländern Europas sind einer Schwebstaubbelastung ausgesetzt, die oberhalb dessen liegt, was nach den Luftgüteleitlinien der WHO von 2005 als unbedenklich gilt. Dadurch verringert sich die Lebenserwartung jedes Bürgers um durchschnittlich 8,6 Monate. Untersuchungen aus jüngster Zeit belegen Zusammenhänge zwischen der Belastung mit PM2,5 und der Mortalität schon bei einem Niveau unterhalb der in den geltenden Luftgüteleitlinien festgelegten Obergrenze von 10 μg/m3 jährlich. Deshalb wird in der Untersuchung der WHO eine Überarbeitung der Luftgüteleitlinien für Feinstaub bis 2015 empfohlen.

Pollenallergie und Feinstaub

Treffen Pollen und Feinstaubpartikel aufeinander, können sich die Immunreaktionen des Körpers deutlich verstärken. Einen guten Übersichtsartikel zum Thema „Wie Feinstaub Allergien verstärkt“ von Frank Ufen aus der FR-Onlineausgabe vom 21.01.2010 finden Sie unter: fr-online.de

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