Tierhaarallergene – bleiben lange in der Wohnung

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Bei einer als Tierhaar-Allergie bezeichneten Erkrankung reagieren die Betroffenen nicht auf das Tier oder dessen Haare allergisch, sondern auf die Eiweißbestandteile, die sich in Hautschuppen, Schweiß, Speichel, Kot oder Urin befinden. Diese kleinsten Teilchen werden über Luft und den Staub im Haushalt verbreitet. Tierallergene können über unterschiedliche Transportwege, wie Kleidung oder Schuhe auch über größere Distanzen verteilt werden.

Außerdem können sich in einigen Utensilien der Wohnung Tierallergene verbergen, so zum Beispiel in Teppichen, Tierfellen, oder Matratzen. Durch gründliches Reinigen und Putzen des Haushaltes, kann das Allergiepotenzial der Tierhaarallergene zwar einigermaßen reduziert werden, doch auch nach Jahren der Kontaktvermeidung zu Tieren, also der Verbannung des betreffenden Tieres aus der Wohnung, können die allergieauslösenden Partikel noch in so mancher Ecke des Haushaltes „schlummern“, trotz Wichen, Schrubben und Staubsaugen.