Größere Ambrosia-Bestände melden

Größere Ambrosia-Bestände melden

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Während kleinere Ambrosia-Bestände in privaten Gärten oder Anlagen selbst entfernt werden können, gehört die Bekämpfung größerer Ambrosia-Bestände in Expertenhände. Dazu müssen die Funde den zuständigen Kommunen oder Behörden (Umwelt- oder Pflanzenschutzamt) gemeldet werden.

Nachfolgende Checkliste hilft, die Ansprechpartner vor Ort umfassend zu informieren (in Anlehnung an InfoPage Beifuß-Ambrosie):

  • Datum des Fundes
  • Genaue Angabe des Fundorts (z.B. Stadt, Ort, Ortsteil, Gemeinde, Straße)
  • Genaue Angabe der Wuchssituation (z.B. Garten, Wald-, Weg-, Straßenrand)
  • Größe des Bestandes (wie viele Pflanzen?)
  • Fotos (einzelne Pflanze und – soweit möglich – die bewachsene Fläche)
  • ggf. Informationen über den Verbreitungsweg (spontan? Vogelfutter?)

Meldesystem einiger Bundesländer

Einige Bundesländer haben ein eigenes Meldesystem eingerichtet, weil die einzelnen Maßnahmen zur Ambrosia-Bekämpfung von deren Pflanzenschutzdiensten initiiert werden.

Auf Ebene der Bundesländer gibt es folgende Kontaktadressen mit weiterführenden Hinweisen:

Baden-Württemberg
Landesanstalt für Umwelt

Bayern
Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Berlin
Pflanzenschutzamt Berlin

Brandenburg
Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung Brandenburg

Bremen
Gesundheitsamt Bremen

Hessen
Projektgruppe Biodiversität und Landschaftsökologie

Niedersachsen
Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW

Rheinland-Pfalz
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz

Saarland
Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz Saarland

Sachsen
Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft

Sachsen-Anhalt
Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein
Zuständigkeitsfinder Schleswig-Holstein

Thüringen
Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Darüber hinaus können Meldungen über größere Ambrosia-Bestände beim Julius Kühn-Institut eingereicht werden:
Julius Kühn-Institut (JKI) Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen