Erhöhtes Allergierisiko beim Kind – Schwangere oft ahnungslos

Erhöhtes Allergierisiko beim Kind – Schwangere oft ahnungslos

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Die Ergebnisse einer Online-Umfrage („Allergievorbeugung und Ernährung“) der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. (DHA) im Juni 2016 lassen aufhorchen: Viele Frauen werden zu spät darüber informiert, ob ihr Nachwuchs ein erhöhtes Allergierisiko hat. Von den 219 Umfrage-Teilnehmern erfuhren 35 Prozent der Befragten erst nach der Geburt ihres Kindes davon. Nach Ansicht von Experten ist das viel zu spät, denn bereits Schwangere könnten etwas für die Gesundheit ihres Kindes tun, indem sie sich vernünftig ernähren, nicht rauchen, auf ihr Gewicht achten und regelmäßig Meeresfisch essen. Schon zu Beginn einer Schwangerschaft sollten Frauen darüber informiert werden, ob ihr Nachwuchs ein erhöhtes Allergierisiko hat. Denn bereits das ungeborene Kind profitiert von vorbeugenden Maßnahmen.

Hypoallergene Säuglingsnahrung

Werdende Mütter sollten sich ebenso mit dem Thema „Säuglingsnahrung“ befassen. Falls es mit dem Stillen nicht klappt, ist eine entsprechend hypoallergene (allergenarme) Säuglingsnahrung in den ersten vier Lebensmonaten eine gute Alternative für ein allergiegefährdetes Kind. In dieser Zeit entscheidet sich, ob eine Allergie voll zur Ausprägung kommt oder nicht. Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe hat eine kostenfreie Broschüre herausgebracht, die sich dem Thema „Allergien vorbeugen – gesunde Entwicklung fördern“ widmet und viele Fragen rund um das Thema Allergievorbeugung beantwortet. Die Publikation kann bei der Deutschen Haut- und Allergiehilfe bestellt werden: DHA e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn.

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