Duft liegt in der Luft

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Die Jahreszeiten haben jeweils ihre spezifischen Düfte. Nun steht die duftende Adventszeit bevor. Insbesondere künstliche Duftnoten sind für Allergiker nicht unbedenklich.

„Für Menschen mit einer Allergie gegen Duftstoffe stellt die weite Verbreitung vermeintlicher Wohlgerüche ein erhebliches Problem dar. Etwa 11,5 Prozent aller Deutschen reagieren auf einen Duftstoff allergisch. In der Regel handelt es sich dabei um eine Kontaktallergie des Typ IV, bei der es nach 24 bis 72 Stunden zu Beschwerden kommt. Die typischen Symptome sind juckende Hautrötungen, nässende Bläschen, Quaddeln, Schuppung, Juckreiz bis hin zu chronischen Entzündungen an den Stellen, die direkten Kontakt mit dem allergenen Stoff hatten.“

„Mittlerweile ist bekannt, dass auch Duftstoffe in der Luft Allergikern, Asthmatikern oder MCS-Betroffenen (Multiple Chemical Sensitivity) Probleme bereiten können. Duftstoffallergien werden zwar in der Regel durch den direkten Kontakt des Allergens mit der Haut ausgelöst. Neuere Studien haben jedoch ergeben, dass es auch durch allergieauslösende Stoffe in der Luft zu Reaktionen kommen kann. Die Allergene werden entweder mit der Luft eingeatmet oder die allergenhaltige Luft wirkt direkt auf die Haut.“

Wer empfindlich auf Duftstoffe reagiert, sollte auf die Verdunstungsmittel, wie Duftkerzen oder Duftstäbchen verzichten.

Quelle: Dr. Silvia Pleschka,

Verband für unabhängige Gesundheitsberatung e.V. – Deutschland

http://www.ugb.de/allergien-immunsystem/allergisch-auf-duefte/