Der Frühjahrsputz naht

Der Frühjahrsputz naht

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Sauberkeit in den eigenen vier Wänden ist für Hausstaubmilbenallergiker ein MUSS. Beim Großreinemachen wie etwa beim Frühjahrsputz sollten Menschen mit dieser Allergie einige Punkte beachten. Auch Pollenallergiker müssen aufpassen, da der durch das Putzen aufgewirbelte Staub bei ihnen möglicherweise zusätzliche Beschwerden auslöst.

Mundschutz tragen

Besonders beim Staubwischen und Saugen wird viel Staub aufgewirbelt, der in die Atemwege gelangen kann. Experten raten Allergikern daher, bei diesen Tätigkeiten einen Mundschutz zu tragen, der Mund und Nase bedeckt. Zum Staubwischen eignen sich feuchte oder antistatische Tücher, die keinen Staub aufwirbeln. Alte Nylonstrümpfe gehen auch. Das Staubsaugermodell spielt bei der Allergenreduzierung ebenfalls eine wichtige Rolle. Es gibt spezielle Staubsauger, die Feinstaub und allergene Partikel – zum Beispiel über einen HEPA-Filter – zurückhalten können (vgl. allergie.de).

Ein Hartfußboden sollte zwei- bis dreimal wöchentlich feucht gewischt werden. Zum Wischen reicht häufig schon Spiritus auf einem feuchten Mikrofaserwischbezug aus. Je nach Bodenbeschaffenheit kann man Essig und Natron zum Wischwasser hinzugeben. Empfehlenswert ist es, Mittel ohne Duft-, Konservierungs- und Farbstoffe zu verwenden und beim Putzen Haushaltshandschuhe zu tragen. Ist die Haut an den Händen durch das häufige Putzen trocken, rissig und immer wieder entzündet, insbesondere zwischen den Fingern und an den Fingerkuppen, sollte der Hautarzt aufgesucht werden. Er ist in der Lage, eine mögliche Allergie gegen Inhaltsstoffe in Reinigungs- und Putzmitteln festzustellen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Pollenallergiker sollten Fensterbänke, auf denen im Frühling oft viele Blütenpollen sind, regelmäßig feucht abwischen. Sprays zur Reinigung von Fenstern, Möbeln oder Kacheln sind für Allergiker unter Umständen gefährlich, da sie Asthma auslösen können.

Generell ist regelmäßiges und ausreichendes Lüften zur Allergenreduzierung daheim wichtig: Pollenallergiker, die in der Stadt leben, sollten möglichst morgens lüften, da dann die Pollenkonzentration am niedrigsten ist. Wer auf dem Land lebt, lüftet besser abends. Ein Pollenschutzgitter am Fenster verhindert, dass Pollen direkt von außen in die Wohnung eindringen.

Nach dem Putzen unter die Dusche

Nach dem Putzen sollte man sich gründlich duschen und die Haare waschen, um den Körper vom Staub zu befreien.

Quellen

Barmer Magazin

DAAB

MyWay