Beifuß und Ambrosia im Anmarsch

Beifuß und Ambrosia im Anmarsch

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Die Sonne brennt vom Himmel, die Böden sind vielerorts staubtrocken. Das Klima der vergangenen Wochen hat ein saisonal frühes Ende hoher Gräserpollenkonzentrationen zur Folge. Zum Problem für Gräserpollenallergiker könnten derzeit Maisfelder werden, denn direkt neben oder in Maisfeldern befinden sich bei Wind ausreichend Mengen von Maispollen in der Luft, die in der Lage sind, allergische Beschwerden auszulösen.

In den kommenden Tagen und Wochen ist vermehrt mit dem Flug von Beifußpollen zu rechnen. Betroffene Allergiker sollten vor allem in den Morgen- und frühen Vormittagsstunden sowie in der Nähe größerer Beifußbestände mit starken Symptomen rechnen.

Auch die stark allergenen Pollen der Ambrosia haben das Potenzial für starke allergische Reaktionen. Noch sind die Pollenmengen gering, da viele der wärmebedürftigen Pflanzen hierzulande noch in der Entwicklung sind. Die Trockenheit führt zudem zu einem verzögerten Wachstum der aggressiven Pflanze. Belastungen durch Ambrosiapollen sind in den kommenden Tagen in Südostbrandenburg und dem nördlichen Sachsen zu erwarten.

Weitere Informationen zum Pollenflug finden Sie hier: Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst