Anti-Stress-Strategien für Allergiker

Anti-Stress-Strategien für Allergiker

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Stress schadet der Gesundheit. Insbesondere negative Stressoren, die als unangenehm, bedrohlich oder überfordernd empfunden werden und häufig auftreten, ohne dass ein Ausgleich möglich ist, wirken sich schädlich aus. Bei vielen Patienten verschlechtert sich die allergische Symptomatik unter Stress. Zu bedenken ist allerdings, dass jeder Einzelne Stress unterschiedlich empfindet. Was für den einen eine spannende Herausforderung ist, empfindet der andere als äußerst belastend.

Die Dresdner Biopsychologin Professorin Angelika Buske-Kirschbaum gibt im Interview mit der Sächsischen Zeitung Tipps zum Umgang mit Stress bei Heuschnupfen und Allergien.

Folgende Anti-Stress-Strategien werden unter anderem empfohlen:

  • den Allergenen aus dem Weg gehen
  • Schulung des Bewusstseins, welche Faktoren Stress auslösen und welche die allergische Symptomatik verschlechtern
  • adäquate Bewertung der Stress-Situation, verbunden mit der Einsicht: „Ich kann die Situation jetzt nicht ändern, aber die Art und Weise, wie ich sie bewerte und ich kann dann anders an sie herangehen.“
  • Individuelles Stressmanagement (z.B. Joggen, Aufenthalt in der Natur, Tagebuch schreiben)
  • Schlafmangel vermeiden
  • Soziale Unterstützung suchen
  • Yoga, Sport oder Meditation betreiben

Das gesamte Interview mit Professorin Angelika Buske-Kirschbaum lesen Sie hier.

Quellen

SZ-Online

Wikipedia