Allergikerfreundliche Arbeitsumgebung reduziert Fehlzeiten

Allergikerfreundliche Arbeitsumgebung reduziert Fehlzeiten

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Der volkswirtschaftliche Schaden durch Allergien ist groß: Allein durch die Folgen von Heuschnupfen entstehen jährlich Fehlzeiten von einer Million Arbeitstagen. Jede zehnte Krankschreibung in Deutschland lässt sich auf eine Allergie zurückführen. Hierzulande brechen 30.000 junge Menschen ihre Ausbildung aufgrund von Allergien ab. „Die vermeidbaren Kosten durch Produktionsminderung bei unbehandelten Allergien werden europaweit auf rund 100 Milliarden Euro geschätzt“, erklärt Professor Torsten Zuberbier, Vorsitzender der Europäischen Stiftung für Allergieforschung – ECARF, Berlin.

Unternehmen sind also mehr denn je aufgerufen, über ihr Kerngeschäft und den Unternehmenszweck hinaus, soziale Verantwortung zu übernehmen, wie es der AOK- Bundesverband fordert. Wichtige Impulse sind dabei die Investition in gesundheitsorientierte Führung mit Angeboten zur Betrieblichen Gesundheitsförderung und die Gewährleistung einer gesunden Arbeitsumgebung.

Besonderes Augenmerk auf Innenräume

Innenräumen gehört hier ein besonderes Augenmerk, denn sie sind 30mal stärker mit Schadstoffen belastet als die Außenluft. Neben der eigenen Wohnung betrifft dies besonders auch den Arbeitsplatz. Die Positionierung eines Unternehmens mit zertifizierten, allergikerfreundlichen Büros ist ein wichtiger Schritt – hin zu einer gesundheitsorientierten Unternehmensverantwortung. Ein Unternehmen, dass sich dem Thema „Allergieprävention“ widmet, verringert Fehlzeiten, Fluktuation und verminderte Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeitenden.

Quelle

ECARF

Titelbild: Rainer Sturm / pixelio.de