Entwarnung bei Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten

Entwarnung bei Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten

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Eine aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse (TK) gibt einen Überblick zur Ernährung in Deutschland. Im September 2016 wurden dazu 1.200 Personen ab 18 Jahren zu ihrem Ernährungsverhalten befragt. Unter dem Titel „Iss was, Deutschland.“ sind die Resultate der Befragung publiziert.

Die Ergebnisse zeigen unter anderem: Vielen Menschen fällt es heute schwer, sich ausgewogen zu ernähren. Berichte über Gluten-, Weizen- oder Laktoseunverträglichkeit verunsichern viele und sie haben das Gefühl, eine besondere Ernährungsform zu brauchen. Laut der aktuellen Studie sind zwölf Prozent der unter 25-Jährigen laktoseintolerant, in der letzten Umfrage aus dem Jahr 2013 lag der Anteil hier bei einem Prozent. Dieser Anstieg – so schlussfolgern die Autoren – liegt in der erhöhten Aufmerksamkeit begründet, die die Öffentlichkeit dem Thema „Unverträglichkeiten“ widmet. Fakt ist: Die meisten Menschen vertragen Gluten, Laktose oder Histamin sehr gut und können essen, was sie wollen (82 Prozent der Befragten). Sie haben keine Lebensmittel-Unverträglichkeiten. Es wird also deutlich mehr über Unverträglichen geredet und geschrieben als sie tatsächlich bestehen.

Die gesamte Studie gibt es hier zum Download: „Iss was, Deutschland.“

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