Bissige Kriebelmücken unterwegs

Bissige Kriebelmücken unterwegs

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Die grau, blaugrau bis schwarz gefärbten Kriebelmücken sind zwei bis sechs Millimeter große blutsaugende Plagegeister und auf der ganzen Welt verbreitet. Hierzulande konnten bisher etwa 50 Kriebelmückenarten nachgewiesen werden. Fünf davon attackieren auch Menschen. Mit ihren scharfen Mundwerkzeugen erzeugen sie zunächst eine Wunde, in der sich Blut sammelt. Dieses Blut saugen die Mücken dann auf.

Wild- und Weidetiere sind vorrangige Angriffsziele dieser Insekten. Zunehmend wird auch der Mensch attackiert, vor allem zwischen Mai und September. Ein Biss, bei dem die Mücke ihren giftigen Speichel abgibt, macht sich zunächst nur durch einen kleinen Blutpunkt bemerkbar. Danach kommt es vor allem zu allergischen Reaktionen. Die Bissstelle juckt, schmerzt und schwillt an. Es können kleine Knötchen mit eitrigen Bläschen entstehen.

Richtig behandeln

Empfindliche Personen sollten im Vorfeld durch entsprechende Bekleidung und Mückenschutz den Bissen vorbeugen. Ist es doch zu einem Biss gekommen, reicht es zunächst aus, die betroffenen Stellen zu kühlen. Wichtig ist auch eine Desinfektion. Ist nach einem Tag keine Besserung zu erkennen, sollte sich unbedingt ein Arzt die Sache anschauen. Die Bisse der Kriebelmücke können Bakterien übertragen und damit eine Entzündung mit Schmerzen und Fieber auslösen. Hier muss ggf. mit Antibiotika behandelt werden. Auch Herz-Kreislauf-Probleme sind unbedingt ernst zu nehmen, da ein Biss der Kriebelmücke unter Umständen lebensbedrohlich werden kann. Auffällig große Schwellungen sollten auf eine Allergie hin untersucht und ggf. mit antiallergikahaltigen Gels oder Salben therapiert werden.

Ein sehr informativer, aktueller Artikel zum Thema Kriebelmücken steht auf der Seite des Südwestrundfunks (SWR) online und bietet umfangreiche Informationen sowie ein Video zum Thema. Hier geht es zum Beitrag: SWR Fernsehen

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